"E...tando?!" Auf sardisch ist das eine Begrüßung unter Freunden, und wie so oft in der Inselsprache, kann mit wenig Worten und der passenden Gestik viel gesagt und transportiert werden. "E tando" ist ein Ausruf zur Begrüßung, der einem festen Tonhöhenschema unterliegt, wobei das "a" den klaren Schwerpunkt hat. "E tando" klingt herzlich freudig im Sinne von "Grüß Dich, wie schön Dich zu sehn, wie gehts Dir denn, lange nicht gesehen, was treibst Du denn so...", oder es klingt im Unterton neugierig wie "Grüß Dich, endlich sehen wir uns mal, ich wollte Dich schon längst mal was fragen...", es kann erwartungsvoll und ungeduldig klingen, wenn zwei sich treffen, um zu einem gemeinsamen Ausflug oder einer Reise aufzubrechen, dann schwingt da untertönig mit "Schön, dass Du jetzt da bist, komm lass uns endlich gehn, ich kanns kaum erwarten..." bis hin zu "Da bist Du ja endlich, ich dachte schon Du kommst gar nicht mehr...", oder aber es wird einfach etwas weniger enthusiastisch verwendet als Gruß, wenn zwei oder mehrere sich öfter sehen, dann variieren die Tonhöhen nicht so stark, es wird von einer nickenden Kopfbewegung begleitet, auch ein Handschlag oder die Hand auf des anderen Schulter ist möglich. Interessanter- und auch typischerweise antwortet das Gegenüber oftmals nur durch die entsprechende Gesichtsmimik (welche die momentane Stimmung oder Lage der Person beschreibt), kombiniert mit dem dazugehörigen und genauso aussagekräftigen Kopfheben und -absenken. In jedem Fall aber schwingt beim Gruß "E tando" Wohlwollen mit.
Und unsere Antwort auf "E tando" heißt einfach "Sardinia - Sardinien!!"
Wir, das sind: eine Deutsche mit halb türkischen Wurzeln, die ihre Liebe zur Insel Sardinien mit 18 Jahren entdeckt hat, diese nie mehr losgelassen hat und für die Sardinien nach all den Jahren zur zweiten Heimat geworden ist. Und ein echter Sarde aus Orotelli in der Barbagia, der nach vielen Jahren, in denen er in Rom lebte und arbeitete, wieder an den Ort seiner Wurzeln und der Familie zurückgekehrt ist. Gemeinsam wollen wir anderen Menschen die Schönheit und Magie unserer Insel vermitteln. Die guten und einfachen Köstlichkeiten der Insel, traditionell handwerklich und ehrlich hergestellt, sind ein wunderbarer Einstieg, um Sardinien kennenzulernen. Die Gastfreundschaft der Sarden kennt - nach dem ersten "Beschnuppern" wirklich keine Grenzen, und die Sarden feiern, essen und trinken gerne und vor allem gut. Unberührte Natur, Hirtenkultur und Landwirtschaft sowie traditionelles Handwerk liefern alles, was man für gutes Essen mit ursprünglichem Geschmack braucht. A propos traditionell: hier geht es schon weiter: Gelebte Traditionen findet man auf der Insel noch überall. Wie die mit Inbrunst gefeierten Heiligenfeste und Kirchweihen in allen Dörfern und Städten, so ist auch das traditionelle Kunsthandwerk fester Bestandteil des sardischen Alltags und Lebensstils und spiegelt sich in Kleidung, Schmuck und Einrichtung wider.